Cala Ferris
Bucht von etwa 200 Metern zwischen Dünen und niedriger Vegetation, mit goldenem Sand und Felsstrecken. Keine Einrichtungen. Vor der Küste liegt eine geschützte Seegraswiese (Posidonia), die Schnorchler anzieht.
Südlich des Zentrums von Torrevieja, in einem der letzten unbebauten Küstenabschnitte der Vega Baja, liegt die kleine Cala Ferris: rund 200 Meter lang, etwa 20 Meter breit, mit goldenem Sand im Wechsel mit Felspartien und von niedriger Vegetation sowie einigen Dünen umgeben – kaum eine Bebauung in Sicht, obwohl links und rechts davon deutlich urbanere Küstenabschnitte der Gemeinde liegen.
Glasklares Wasser dank Posidonia
Vor der Küste breitet sich eine Wiese aus Neptungras (Posidonia oceanica) aus, einer geschützten Meerespflanze, die den Meeresboden festigt, das Wasser filtert und zahlreichen Arten Zuflucht bietet – der Grund dafür, dass das Wasser hier so klar bleibt, und zugleich der Anreiz für alle, die mit Taucherbrille und Schnorchel den Meeresgrund erkunden wollen, ohne sich weit von der Küste zu entfernen.
Weder Dienstleistungen noch Infrastruktur gibt es an dieser Bucht, weshalb sie deutlich weniger besucht ist als die städtischen Strände von Torrevieja; wer kommt, sollte daher Wasser, eigenen Sonnenschutz und festes Schuhwerk für die Felszonen mitbringen, denn vor Ort lässt sich nichts kaufen. Der Zugang selbst ist frei und kostenlos. Das unbebaute Gelände ringsum gehört zu demselben Küstenkorridor, der sich nach Norden bis zu den Dünen von La Mata fortsetzt, und erklärt, warum die Cala ihr natürliches Gesicht bewahrt hat, während die Küste beiderseits zugebaut wurde – eine ruhige Alternative zum Dique de Levante oder zum Parque Natural de las Lagunas für alle, die einfach ein Stück unverbauten Strand innerhalb des Gemeindegebiets suchen.
Häufige Fragen
Gibt es an der Cala Ferris Infrastruktur?
Nein, weder Kiosk noch festen Rettungsschwimmer oder sonstige Einrichtungen – alles Nötige muss selbst mitgebracht werden.
Warum ist das Wasser hier so klar?
Wegen der Posidonia-oceanica-Wiese vor der Küste, einer geschützten Meerespflanze, die das Wasser filtert.
Eignet sich die Bucht zum Schnorcheln?
Ja, die ruhigen Gewässer und die Posidonia-Wiesen machen sie bei Schnorchlern beliebt.
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