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El Castell de Guadalest

El Castell de Guadalest

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Dorf

Alacant · Marina Baixa

Dorf mit weniger als 200 Einwohnern aus dem 11. Jahrhundert, obwohl während der arabischen Besatzung gegründet. Aufgeteilt in zwei Stadtteile: die mittelalterliche Zitadel zugänglich durch einen in den Fels gehauenen Tunnel und der Arrabal. Zwei Burgen, ein einsamer Glockenturm und fünf Museen machen Guadalest zu einem einzigartigen Ziel der Costa Blanca.

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El Castell de Guadalest ist die ummauerte Kernburg, die Guadalest ihren Namen gibt – einer der kleinsten Gemeinden der Provinz Alicante mit nur 284 gemeldeten Einwohnern. Ihre Wurzeln reichen in die maurische Zeit zurück: Zur Überwachung des Tals entstanden auf dem Felsen zwei Festungen, Castillo de San José und Castillo de la Alcozaiba, bevor Jakob II. von Aragón die Anlage 1293 an Bernardo de Sarrià übergab und sie bis weit ins 19. Jahrhundert durch mehrere Adelsfamilien wechselte.

Ein Dorf in zwei Teilen

Guadalest gliedert sich in zwei sehr unterschiedliche Viertel: das modernere Arrabal am Fuß des Felsens, wo sich die meisten Geschäfte und Parkplätze konzentrieren, und die mittelalterliche Zitadelle, zu der ausschließlich ein rund fünfzehn Meter langer, direkt in den Stein geschlagener Tunnel führt – der Portal de San José, ein Verteidigungsbauwerk aus dem 17. Jahrhundert und bis heute der einzige Zugang zum ummauerten Bereich.

Die gepflasterten Gassen der Zitadelle führen zu den Museen des Ortes – darunter das Museo de Microminiaturas – und zum Aussichtspunkt Plaça de Sant Gregori mit Blick auf den türkisfarbenen Stausee, während das meistfotografierte Motiv des Dorfes ganz woanders liegt: El Campanario, der freistehende Glockenturm auf einem vom übrigen Ortskern getrennten Felsen.

Erdbeben und Wiederaufbau

Nach Erdbeben in den Jahren 1644 und 1748 sowie dem Einsturz eines Teils der Westflanke während des Spanischen Erbfolgekriegs 1708 blieb die Burg gut genug erhalten, um 1974 zum historisch-künstlerischen Ensemble erklärt zu werden, und zählt heute, mit einem die eigene winzige Einwohnerzahl bei Weitem übersteigenden Besucherstrom, zu den meistbesuchten Ausflugszielen im Hinterland der Costa Blanca.

Häufige Fragen

Kostet der Eintritt in das Castell de Guadalest?

Ja, der Zugang zum ummauerten Bereich ist kostenpflichtig und schließt mehrere Museen ein; der Spaziergang durchs Arrabal außerhalb der Mauer ist dagegen frei zugänglich.

Wie viel Zeit sollte man für Guadalest einplanen?

Zwei bis drei Stunden reichen für einen entspannten Rundgang durch die gesamte Zitadelle, inklusive Zugangstunnel und ein paar Museen; wer einen halben Tag Zeit hat, kann zusätzlich den Stausee und die nahen Aussichtspunkte einplanen.

Ist Guadalest für einen Ausflug mit Kindern geeignet?

Ja, allerdings sind die gepflasterten Gassen und die Stufen im Tunnel und in der Zitadelle mit Kinderwagen unbequem – für die Kleinsten empfiehlt sich eine Tragehilfe.

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