Iglesia de Nuestra Señora de la Asunción
Renaissance-Tempel aus dem späten 16. Jahrhundert mit Steinglockenstuhl, gekrönt durch ein Dach aus weißen und grünen Kacheln. Repräsentiert das religiöse Erbe der späten Renaissancezeit in der Region.
Zwischen dem späten 16. und frühen 17. Jahrhundert entstand die Iglesia de Nuestra Señora de la Asunción in Jijona im Renaissancestil – als Pfarrkirche des Ortes, mit einem quadratischen Steinglockenturm, der sich von großen Teilen der Altstadt aus erkennen lässt.
Ein Glockenturm mit rautenförmigem Dach
Das Auffälligste am Gebäude ist die Turmspitze: ein mit grün-weiß glasierten Flachziegeln gedeckter Helm, dessen Muster Rautenformen ergibt – eine im religiösen Erbe der Region seltene Gestaltungslösung –, und im Innern sind sechs Glocken erhalten, drei davon gotisch und auf 1463 beziehungsweise 1500 datiert, unter den ältesten der gesamten Provinz Alicante.
Der Glockenturm vereint zudem eine der größten Sammlungen gotischer Glocken der Comunitat Valenciana – nur zwei Orte der Region bewahren mehr Exemplare aus jener Zeit –, und vom Kirchplatz aus zeichnet sich die Silhouette der Torre Grossa gegen den Hügel ab, der über dem Dorf thront, ein für Jijona typischer Anblick.
Der Hauptaltar wurde Ende des 18. Jahrhunderts umgestaltet, doch ein Brand im Jahr 1971 zerstörte einen Großteil dieser Ausstattung. Der Künstler Octavio Vicent übernahm anschließend die Restaurierung, sodass das Innere heute originale Renaissanceelemente mit Eingriffen aus dem 20. Jahrhundert vereint.
Der Eintritt ist kostenlos und mit den Gottesdienstzeiten vereinbar. Zu Fuß liegen das Museo del Turrón und der Forn del Raval de la Peñita nur kurz entfernt, sodass sich der Kirchenbesuch an einem einzigen Vormittag mit dem übrigen Ortserbe verbinden lässt, bevor es anschließend hinauf zum Castillo de la Torre Grossa geht.
Häufige Fragen
Lässt sich das Innere der Kirche besichtigen?
Ja, der Eintritt ist kostenlos, das Innere lässt sich zu den mit dem Gottesdienst vereinbaren Zeiten besichtigen.
Was ist an dem Glockenturm besonders?
Seine Spitze trägt grün-weiß glasierte Ziegel in Rautenmustern – eine in der Region seltene dekorative Lösung.
Sind noch originale Elemente aus dem 16. Jahrhundert erhalten?
Teilweise: Ein Brand zerstörte 1971 einen Großteil des später restaurierten Hauptaltars, doch die renaissancezeitliche Struktur der Kirche und der Glockenturm sind original erhalten.
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